Sie sind über 150 Jahre alt und immer noch „hot“ – Jeans. Dieses Hosenmodell bleibt unabhängig davon im Trend, wo du bist, wie alt du bist oder welchen Stil du bevorzugst. Ihre Ursprünge? Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Damals ließen Jacob W. Davis und Levi Strauss Arbeitshosen aus blauem Denim patentieren. Auch wenn es heute viele Schnitte, Beinformen und Farben gibt, unterscheiden sich moderne Jeans nur wenig von ihrem Vorbild aus den 1920er-Jahren. Kein Wunder also, dass Jeans den Status einer „Popkultur-Ikone“ erlangt haben – ein Titel, den nur wenige Kleidungsstücke für sich beanspruchen können.
Fun Fact: Das Wort „Jeans“ stammt vom Französischen Blue de Gênes, was „Blau von Genua“ bedeutet – einer Stadt im Nordwesten Italiens, in der Kleidung für Seeleute aus diesem Stoff hergestellt wurde. Die Bezeichnung „Denim“ leitet sich vom Namen der französischen Stadt Nîmes ab, in der sich eine Fabrik für genau dieses heute so populäre Material befand – ursprünglich ein Zeltstoff.
Jeans – ein Guide zu Passformen und Hosenbeinformen
Du hast sicher dein Lieblingspaar, denn Jeans sind ein zeitloses Must-have in jedem Kleiderschrank. Und falls du gerade erst auf der Suche nach dem perfekten Modell bist und dir die rätselhaften Begriffe auf dem Etikett wenig sagen, dann bist du hier genau richtig. Die drei grundlegenden Jeans-Schnitte sind:
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Regular oder Straight – klassisch und gerade geschnitten;
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Slim – körpernah und schmal geschnitten;
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Loose oder Relaxed – weit und locker geschnitten.
Jeans lassen sich nicht nur nach dem Grundschnitt unterscheiden, sondern auch anhand anderer Merkmale – zum Beispiel der Beinweite. Weitere beliebte Modelle sind:
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Baggy – sehr locker und weit geschnitten, oft „zu lang“ wirkend;
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Boyfriend – lässig, im Herrenstil, sollen aussehen, als wären sie aus dem Kleiderschrank des Freundes geliehen;
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Mom Jeans – Retro-Stil aus den 90ern, mit hohem Bund, weiter an Hüfte und Oberschenkeln, mit leicht schmal werdenden Hosenbein;
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Bootcut oder Flare – mit unten ausgestelltem Hosenbein, auch als „Schlaghose“ bekannt;
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Wide Leg – mit sehr weitem Hosenbein über die gesamte Länge;
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Cargo – mit aufgesetzten Taschen an den Hosenbeinen (meist groß und mit Klappen);
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Paperbag – mit hohem Bund und Bundfalten;
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Skinny – sehr eng anliegend, ähnlich wie Leggings.
Wie trägt man Jeans, um im Trend zu sein?
Man kann sagen, dass Jeans zu allem passen und das ist keine Übertreibung. Aber wie trägt man sie, um wirklich „in“ zu sein? Seit einigen Saisons ist der beliebteste Schnitt „Baggy“, besonders in der Variante mit überlangen, bodenlangen Hosenbeinen. Kombiniere sie mit einem lockeren Hoodie oder einem Crop-Top – beides bewährt sich ideal. Ein weiterer Favorit der Influencerinnen: der „Flare“-Schnitt, der Sneaker toll in Szene setzt, aber auch zu derben Boots oder Cowboy-Stiefeletten passt. Und welcher Bund ist angesagt? In dieser Saison gibt es keine halben Sachen. Entscheide dich entweder für Low Waist – also Hüfthosen im Y2K-Vibe – oder für High Waist. Denn: Mid Rise ist zwar noch „okay“, aber nicht „hot“.
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