Wer war Chuck Taylor und was hatte er mit Converse gemeinsam?


In den 40ern hatte nur jeder 10te Basketballer keine Converse-Sneaker auf den Füßen und nicht ganze 20. Jahre später kontrollierte die Marke schon 80% des Marktes für Sportschuhe. Bis heute sind die Converse Chuck Taylor, das Kultmodell des amerikanischen Brands, die am zweitbesten verkauften Basketballschuhe der Geschichte. Und auf welche Art und Weise kam es dazu? Und vor allem – wer war Chuck Taylor, dessen Namen die berühmtesten Converse tragen?

Begabt, aber faul


Es ist nicht wirklich ganz sicher bekannt, wie es zum Treffen von Marquis Mills von Converse mit Chuck Taylor gekommen ist, aber eines ist sicher: dieses Treffen hat das Leben beider Herren verändert und zum Entstehen eines weiteren Exportschlagers der USA geführt. Chuck Taylor war ein trotziger, aber sehr intelligenter Junge, dessen größte Leidenschaft das Basketballspielen war. Dieser Sport war damals noch nicht sehr populär, aber Taylor wollte alle mit dem Basketballvirus anstecken. Er erfand nicht nur eigens einen besonderen Ball, sondern testete auf dem Feld auch verschiedene Sneaker aus. Es war ihm also sehr genau bewusst, was ein Spieler am meisten benötigte. Als sich also die Gelegenheit ergab einen idealen Basketballschuh mitzuentwickeln, nutzte Taylor diese Chance natürlich aus. Und nicht wenig später stellte sich dann heraus, das der Komfort und das ausgezeichnete Design nicht nur von Sportlern geschätzt wird.

Converse Chuck Taylor All Star

Revolution an den Füßen


Als die Schuhe dann 1918 auf den Markt kamen, erwiesen sie sich als echte Revolution. Sie verbesserten nicht nur gehörig den Komfort beim Spielen, sondern eroberten durch ihre Konstruktion und die spezielle Silhouette auch alle Herzen – die von Sportlern bis zu denen von Elvisfans. Sie verfügten über einen erhöhten Schaft, zwei kleine Lufteinlasslöcher an der Innenseite, eine Schuhnase aus Gummi, Verstärkungen an der Ferse, eine dicke rutschfestere Sohle und ein robustes Schnürwerk, was für ein Gefühl an Sicherheit und Anpassung während des Bewegens sorgte.Sie hatten neben dem Logo von Converse auch die Unterschrift von Taylor serviert bekommen und wurden eigentlich eher unter seinem Namen bekannt, als durch den Markennamen. Bis in die Gegenwart nennt man sie einfach nur: „Chucks“.Taylor wurde die rechte Hand des Firmenvorstands und obwohl das Unternehmen dank ihm nach nur kurzer Zeit Millionen an Gewinn erwirtschaftete, erhielt er anstatt einer Beteiligung weiterhin ein monatliches Festgehalt. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, beinahe sein ganzes Leben bei Converse zu verbringen. Mit dem Unternehmen ging er erst einige Monate vor seinem Tod auseinander.

Ohne Chuck


Lange war die Marke on top. In den 70ern wurde sie offizieller Sponsor vieler NBA-Mannschaften. Jedoch geriet sie in eine Krise und Anfang der 90er musste Converse sogar Konkurs anmelden. Der Nikekonzern kaufte damals die Marke auf und räumte sofort einiges nach seinen Vorstellungen auf. Die Produktion des berühmtesten Modells wurde nach Asien verlegt, Material eingesetzt das schwerer war und die Schürsenkel verändert. Viele Fans der Marke konnten sich mit den Veränderungen nicht abfinden. Es gab Kommentare, das sei die Zerstörung des Kultmodells. Jedoch zahlte sich alles aus. Die Converse erschienen in neuen Version, Farbgebungen und limitierten Kollektionen von Popstars auf dem Markt. Schnell kam auch ein verbesserte Re-Edition der Chucks in die Läden. Sie war nahezu identisch mit der aus den 70er-Jahren, auch was die Materialwahl angeht. Die „Chucks“ leben also weiter, genauso wie ein Basketballspieler, der sich für immer in die Geschichtsbücher eingeschrieben hat! Und es ist es wert, diese Geschichte aufrecht zu erhalten.

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